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Projekte

Eine kleine Auswahl aktueller Projekte der Pflegepioniere

Projekt BRIDGE

Das Traineejahr für zugewanderte Ärzt*Innen: Vernetzen. Verbinden. Versorgen. Willkommenskultur schaffen.

Sie finden unsere aktuelle Projekt-Webseite unter: https://projekt-bridge.de

Der Ärztemangel stellt seit einigen Jahren eine zunehmende Herausforderung für das deutsche Gesundheitssystem dar. Obwohl sich bereits eine Vielzahl ausländischer Ärzt*innen in Deutschland im Anerkennungsverfahren befinden, ist insbesondere die allgemeinmedizinische Versorgung in einigen ländlichen Regionen nur mit Mühe aufrechtzuerhalten.

Die Tatsache, dass sich vergleichsweise wenig zugewanderte Ärzt*innen für eine Weiterbildung zum Facharzt/Fachärztin für Allgemeinmedizin entscheiden – und somit wichtige Potenziale ungenutzt bleiben – liegt häufig an unzureichendem Wissen sowie am Mangel an professioneller Beratung bezüglich des Anerkennungsverfahrens und der Karrierechancen in Deutschland.

Denn

  1. der Beruf Fachärzt*in für Allgemeinmedizin (alt: “Hausärzt*in”), insbesondere mit eigener Praxis, ist im Ausland eher unbekannt. Viele Ärzt*innen wählen daher andere Fachrichtungen.
  2. Aufenthalts- und Anerkennungsschwierigkeiten führen zu enormen Zeitverlusten: es vergehen oft zwischen zwei und drei Jahren, bis überhaupt ein erster Einsatz möglich ist.

Das Bridge-Traineeprogramm löst diese Herausforderungen durch eine Verbindung von praktischen und theoretischen Inhalten sowie intensives Mentoring und Vernetzung der Teilnehmer*innen. Damit soll die Versorgung im ländlichen Raum sichergestellt und verbessert werden.

So werden die Teilnehmer*innen 10 Monate neben der theoretischen Ausbildung in vorab festgelegten Lehrpraxen bereits früh erste Arbeitserfahrungen in Deutschland sammeln.

Neben dem Ausbau 1) ihrer praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten und 2) ihres Wissens bezüglich des hausärztlichen Arbeitsalltages und des Patientenklientel werden die Teilnehmer*innen zudem 3) ihre allgemeinsprachliche und fachsprachliche Kompetenz kontinuierlich verbessern.

Die teilnehmenden Ärzt*innen und Praxen werden innerhalb des 10-monatigen Traineeprogramms bei allen Fragen umfassend begleitet, vernetzt und in allen Fragen rund um das Anerkennungsverfahren intensiv unterstützt.

Bei weiteren Fragen zum Projekt wenden Sie sich gerne an mp@pflegepioniere.de

Aktueller Hinweis: unter https://soscisurvey.uol.de/Fragebogen_BRIDGE/ sammeln wir Erfahrungen von zugewanderten Ärzt*Innen, die in Deutschland leben oder leben wollen. Leiten Sie diese Umfrage sehr gerne an potenzielle Teilnehmer*Innen weiter.

Förderung

Das Projekt „BRIDGE – Traineeprogramm für ausländische Ärzt*innen im ländlichen Raum” wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds im Rahmen des niedersächsischen Programms “Soziale Innovation” gefördert.

Projekt DiCaSA

Pflege gemeinsam denken.

In der ambulanten Pflege besteht gerade im ländlichen Raum, die Herausforderung, dass potentielle Pflegekunden, Angehörige oder auch Sozialdienste bei Bedarf keinen ambulanten Pflegedienst finden, da die Kapazitäten zur Versorgung erschöpft sind.

Diese für alle unbefriedigende Tatsache soll mit dem Projekt DiCaSA gelöst werden, das über den Europäischen Sozialfond gefördert wird. Die regional auftretenden Pflegebedarfe werden für die jeweiligen Einzugsgebiete mit den Versorgungskapazitäten der dortigen ambulanten Dienste passgenau vernetzt. Die zeitintensive Anfrage bei allen Anbietern wird dadurch wesentlich erleichtert.

Die pflegerische Versorgung kann zufriedenstellender, wirtschaftlicher und nachhaltiger gestaltet werden indem die regionale Versorgung gemeinsam gedacht wird und Wissen und Synergien miteinander geteilt werden.

Förderung

Das Projekt „DiCaSa“ – Digital Care Supply Advisor“ wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds im Rahmen des niedersächsischen Programms “Soziale Innovation” gefördert.

Projekt Telepflegezentrale

Auf einfachem Wege fachpflegerische oder medizinische Konsultation per Videotelefonie ermöglichen.

Insbesondere durch die Entwicklungen im Rahmen der ersten Corona-Welle ist es wichtig geworden, Risikogruppen ganz besonders zu schützen. Gleichwohl sind diese Risikogruppen (ältere, kranke und beeinträchtigte Menschen) gefährdet, unterversorgt zu werden.

Die Kontakteinschränkungen verhindern einfache Möglichkeiten, Ärzte oder Ärztinnen zu besuchen, da dies stets mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko verbunden ist. So bleibt Unsicherheit auf Seiten der Patientinnen und Patienten sowie der sie versorgenden Pflegekräfte bestehen und wichtige Versorgungsfragen können nur verzögert beantwortet werden.

Über das Prinzip der Telepflege wird es möglich, Unterstützung, Rat und Hilfe einholen, indem Fachexpertise schnell und unkompliziert über Videotelefonie hinzugeschaltet wird.

Das Angebot wird über die Telepflegezentrale geschaffen, einer Kooperation verschiedener Partnerinnen und Partner aus der Gesundheitsbranche. Telepflege kann somit helfen, verlässlich medizinische und fachpflegerische Konsultation in Anspruch zu nehmen und das Wissen ohne Ansteckungsrisiko unkompliziert, sicher und schnell zur Verfügung zu stellen.

Mehr Informationen dazu finden sich unter:telepflegezentrale.de